Tipps:

Wenn Ihr nicht alleine fahrt, dann solltet Ihr Euch vor der Planung der Tour zusammensetzen und ausführlich die Erwartungen und Vorlieben jedes Teilnehmers besprechen. Stimmen sie nicht im Wesentlichen überein, vergesst den gemeinsamen Trip! Ein paar Dinge, die Ihr klären solltet:

 

Luxusherberge oder günstiges (aber sauberes) Motel?

  • Obere Preisklasse (80-200$ und mehr): Hilton, Hyatt, Marriott, Sheraton, Doubletree
  • Mittlere Preisklasse (40-80$): Best Western, Days Inn, Comfort Inn, Holiday Inn, Howard Johnson, Quality Inn, Ramada Inn
  • Untere Preisklasse (30-50 $): Budget Inn, Econolodge, Rodeway Inn, Travelodge, Super 8, Knights Inn. Die größte und billigste Kette soll Motel 6 sein.
  • Jeder im Einzelzimmer oder (um Geld zu sparen) auch im Doppelzimmer?
  • Essen im 3-Sterne Restaurant oder günstig (und authentisch) im Diner?
  • Aufstehen morgens um 7 oder um 11 Uhr?
  • Abends High Life oder früh ins Bett ?
  • Kultur, Land und Leute erleben oder nur einfach nur Motorrad/Autofahren?
  • Sportlich fahren oder langsam Touren?

 Wollt Ihr zu dritt losfahren wollt, ist es besonders wichtig, dass Ihr ein echtes Team seit. Außerdem: Jeder sollte jederzeit in der Lage sein, notfalls auch alleine weiterzufahren und trotzdem seinen Spaß zu haben.


Das Geld:

Kreditkarten (Mastercard und Visa) werden heute praktisch in jedem Reiseland akzeptiert. In den USA kann man fast alles mit den Karten bezahlen. Bargeld solltet Ihr in kleinen Scheinen dabei haben, 300 Dollar reichen, den Rest könnt Ihr aus Automaten ziehen.

Traveller-Schecks sind besonders sicher: Trennt Ihr sie von dem grünen Versicherungsblatt, ist ein Verlust nicht tragisch. Ihr bekommt in kürzester Zeit Ersatz (angeblich notfalls mit einem Hubschrauber eingeflogen). Brustbeutel oder Geldgürtel verwenden, Karten, Geld usw. unterschiedlich aufbewahren.
 

Kleidung/Werkzeug usw.

Rechnet mit jedem Wetter, d.h. habt z.B. technische Unterwäsche und wasserfeste Kleidung dabei.
Keine alten Klamotten vor der Tour wegwerfen, lieber mitnehmen und nach dem Tragen entsorgen.
Packt die Taschen vorher zur Probe und denkt besonders an die Gepäckrolle: Sitzt sie im Rücken, entscheidet die Packweise zwischen einer angenehmen Fahrt und Rückenschmerzen.

Wollt Ihr Eure Fahrzeuge unbeaufsichtigt lassen, sollten die Taschen oder Türen zu sein. Sonst habt ihr wahrscheinlich keine Ruhe oder erlebt eine böse Überraschung.
Viele Dinge kann man günstiger in den USA kaufen, warum diese von hier mitschleppen?

In den größeren Orten gibt es Waschsalons: Eine tolle Möglichkeit, Leute kennen zulernen.

Sehr wichtig: Kleiner Verbandskasten.

Nützlich: Kleines Fernglas, Taschenlampe, Nähzeug


Tanken:

Benzin ist in den USA sehr preiswert. Der Preis wird immer für eine Galone angezeigt. Eine Galone sind 3,785 Liter. In USA müßt ihr an fast allen Tankstellen erst bezahlen und dann dürft ihr für den gezahlten Betrag Benzin tanken. An vielen Zapfsäulen kann man auch mittels Kreditkarte vorbezahlen und dann Tanken (signalisiert durch Schild "Pay at the Bump") - äußerst praktisch

Tempolimits:

Die Gangschaltung könnt ihr übrigens bei den Mietwagen vergessen. In USA fährt alles mittels Automatik und Tempomat. Es geht hier alles etwas ruhiger und gelassener zu. Haltet euch immer an die Tempolimits, die werden dort nämlich sehr genau genommen. Die bundesweite Geschwindigkeitsbegrenzung beträgt 55 Meilen pro Stunde (88 km/h).
- das Rechtsabbiegen bei Rot. Nur bei ausdrücklicher Untersagung (No right/left turn on red) enfällt diese Möglichkeit.
- absolutes Stoppgebot, wenn einer der landesweit knallgelben Schulbusse zum Ent- oder Einladen von Kindern anhält (unmißverständliche Blinkzeichen). Er darf dann weder überholt noch vom Gegenverkehr passiert werden.
- das vierfache Stoppschild an weniger befahrenen Kreuzungen besagt, wer zuerst kommt, fährt (nach kurzem Anhalten) zuerst.

Verkehrsregeln:

Autofahren in den USA bereitet keine Probleme. Es wird rechts gefahren, und die Mehrzal der Verkehrszeichen entspricht unseren. Wichtige, für uns ungewohnte Regelungen sind:

Telefonieren:

In USA könnt ihr am günstigsten und einfachsten mit einer Telefonkarte (vergleichbar mit Prepaid-Karten für Handy´s) telefonieren. Mittels einer Kennummer wird die Karte telefonisch freigeschaltet. Der Operator sagt einem vor jedem Gespräch, wieviel Geld man noch auf der Telefonkarte zur Verfügung hat. Telefonkarten erhält man an jeder Tankstelle. Hier gibt es etliche unterschiedliche Telefongesellschaften - am Besten selber mal ausprobieren

Vorwahl von USA nach Deutschland: 011-49, danach die Ortsnetzkennzahl ohne 0 und die Nummer.

Kartenmaterial:

Kartenmaterial ist ein "Muss" in USA. Günstig ist es, wenn ihr im ADAC seid. Beim ADAC kann man Kartenmaterial und Tourbooks gegen Entgelt bestellen. Desweiteren bietet der ADAC einen AAA-Ausweis an. AAA ist der Amerikanische Automobil Club. In jeder größeren Stadt gibt es eine AAA-Station. Gegen Vorlage des AAA-Ausweises kann man sich dort kostenlos mit ausreichend Kartenmaterial eindecken. In jedem Staat gibt es außerdem Visitor Information-Büros, bei denen man meist gratis die neuesten Straßenkarten erhält.
In den größeren Städten sind Stadtpläne unerläßlich. Man findet sich sonst nicht zurecht. Meistens bekommt man in seinem Motel/Hotel vor Ort auch einen kostenlosen Stadtplan. An den Rezeptionen ist ebenfalls Prospektmaterial über Sehenswürdigkeiten zu finden.

 Ansonsten sind die Kalifornier immer gerne bereit Auskunft zu geben, wenn man nicht mehr weiß, wo es langgeht. Sehr hilfsbereite und nette Leute.

Nationalparks:

Es gibt 39 Nationalparks in USA. Die meisten Einrichtungen des National Park Service erheben Eintrittsgeld. Wer in den USA mit dem Auto unterwegs ist und mehrere Nationalparks besichtigen möchte, sollte sich den Golden Eagle Passport für 25$ zulegen. Er erlaubt den Insassen des Wagens für ein Jahr freien Eintritt in alle unter Aufsicht des National Park Service stehenden Einrichtungen und ist in den Parks erhältlich.