Reiseapotheke nicht vergessen!

Eine sorgfältig ausgestattete Reiseapotheke gehört ebenso ins Urlaubsgepäck wie wichtige persönliche Unterlagen oder die richtige Kleidung. Das gilt besonders, wenn Kinder mitreisen. Je nach Art und Ziel der Reise muss die Reiseapotheke individuell zusammengestellt werden – am besten und sichersten kann das der Apotheker vor Ort.

Standardmäßig gehören in jede Reiseapotheke für Kinder Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 25 bis 35, Pflaster, Mullbinden und elastische Binden, Fieberthermometer, Medikamente gegen Schnupfen und Ohrenschmerzen, Durchfall, Verstopfung und Reisekrankheit, Sonnenbrandcreme, Wundsalbe, Insektenschutz- und Desinfektionsmittel. Für Reisen in heiße Länder sollten Sie an Stelle der temperaturempfindlichen Zäpfchen besser Lösungen oder Tabletten einpacken. Wichtig ist, alle Medikamente vor Sonnenbestrahlung und Feuchtigkeit geschützt zu verpacken und die Reiseapotheke kindersicher aufzubewahren.
 

Checkliste Urlaub: Nichts mehr vergessen!

  • Freuen Sie sich auch schon auf Ihren Urlaub? Doch vor der Abreise müssen unzählige Dinge erledigt werden:
  • Benötigen Sie für das Urlaubsland Reisepässe oder Kinderausweise? Sind die noch gültig?
  • Sind bestimmte Impfungen notwendig? Welche Medikamente müssen besorgt werden? Haben Sie eine Reiseapotheke?
  • Ist die Adressenliste für Ihre Urlaubspost noch aktuell? Wer kann uns im Notfall erreichen?
  • Wer leert täglich den Briefkasten oder nimmt Paketsendungen an?
  • Ist die Versorgung Ihrer Tiere geregelt? Wie viel Futter muss auf Vorrat gekauft werden? Müssen die lieben Vierbeiner geimpft werden? Hat der "Tiersitter" die Telefonnummer vom Tierarzt?
  • Welche Spiele/Bücher wollen Ihre Kinder mitnehmen?
  • Haben Sie die Auslandskrankenscheine von Ihrer Krankenkasse angefordert?
  • Wer ins Ausland fährt, sollte den Adapter im Reisekoffer nicht vergessen.

Auslandsreise:
Ausweise, Führerschein oder Fahrzeugpapiere abhanden gekommen ?

Während Ihres Auslandsaufenthalts sind die Reisedokumente weg! Um den damit verbundenen Ärger so gering wie möglich zu halten, sollten Sie diese Tipps beachten:

  • Zu Hause fertigen Sie Kopien von den wichtigsten Papieren an. Die Kopien nehmen Sie mit in den Urlaub, bewahren Sie aber getrennt von den Originaldokumenten auf.
  • Auch Ihre "Notfall-Nummern" gehört ins Gepäck. Sollte Ihnen im Ausland Ihre Kreditkarte oder Ihr Handy gestohlen werden, müssen Sie diese Nummern griffbereit haben, um Konto oder Mobilfunkkarte sperren zu lassen. Bei den üblichen 0180-Sperrnummern wählen Sie aus dem Ausland vorab die 0049, dann die Sperrnummer ohne die führende Null. ( 0049 - 180 - 12345)
  • Sind Ihre Papiere abhanden gekommen, muss bei der örtlichen Polizeidienststelle eine Verlustbescheinigung (inkl. Auflistung aller fehlenden Dokumente!) ausgestellt werden. Legen Sie auch Ihre Kopien vor.
  • Anschließend ist das deutsche Konsulat aufzusuchen, um sich dort provisorische Reiseausweise ausstellen zu lassen. Auch hier können Sie die Sache vereinfachen, wenn Sie Ihre Kopien vorlegen.
  • Ein Ersatzführerschein und der Fahrzeugschein kann Ihnen nur in Deutschland bei der zuständigen Verwaltungsbehörde ausgestellt werden. Geraten Sie im Ausland in eine Polizeikontrolle, können Sie aber zumindest die Verlustbescheinigung der Polizeidienststelle und Ihre Kopien vorlegen.
  • Ist auch Ihre Kreditkarte abhanden gekommen, muss schnellstens die Bank oder das Kreditkarteninstitut informiert werden, um die Karte zu sperren.
     

Handy oder Kreditkarte gestohlen und nicht die passenden Notrufnummern parat?

Handy oder Brieftasche verloren, gestohlen - einfach nicht mehr auffindbar. Jetzt gilt es schnell zu handeln, um weiteren Schaden abzuwenden. Nur haben Sie für diese Fälle immer die passende Notfallnummer parat, um z. B. das Handy, Kreditkartenkonto schnellstmöglich sperren zu lassen?

Telegate bietet über die Telefonnummer 11 88 0 den Rundum-Sperr-Dienst an. Ein Anruf und Sie werden gleich an die entsprechende Notrufnummer weitergeleitet. Der Anbieter Telegate recherchiert und aktualisiert ständig eine Datenbank mit 800 Notrufnummern.

Die Kosten: Einmalig 25 Cent, hinzu kommen 9 Cent pro 6 Sek. und die Weitervermittlung zum jeweiligen Sperrdienst kostet 9,9 Cent/Minute.
 

Mit Kids in den Urlaub fliegen

Fliegen ist nicht jedermanns Sache! Das gilt auch für Kinder. Ist Ihr Kind noch nie geflogen, sollten Sie mit ihm darüber sprechen, um Ängste und Spannungen abzubauen.

Haben Sie die Möglichkeit, fahren Sie einige Tage vor dem Abflug mit Ihrem Kind zum Flughafen. Schauen Sie sich alles in Ruhe an. Ihr Kind wird sich am Abflugtag sicherer fühlen.

Ins Handgepäck gehören nicht nur Comics, das Lieblingsspielzeug, Bücher, Hörspielkassetten und Walkman, sondern auch die Dinge, die Ihr Kind im Urlaub unbedingt benötigt, wie z. B. Medikamente, Schnuller, Windeln, Babynahrung. Denn: Sollte Ihr Gepäck nicht oder verspätet am Urlaubsort ankommen, haben Sie diese wichtigen Sachen zumindest dabei.

Für den Druckausgleich haben Sie Kaugummis oder Lutschbonbons griffbereit